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    „36“ – erschienen 2003 in der edition S.p.N.LAUB Rottenegg – beinhaltet 36 synästhetische Versuche, Wort und Bild zu verbinden. Das Buch ist gemeinsam mit dem Graphikkünstler Roland Danner entstanden.

    erhältlich (Bestellungen möglich)

    Aus einer Verlagspräsentation der edition S.p.N.LAUB:

    Der Kunstgrafiker Roland Danner und der Schriftsteller Wolfgang Wiesauer haben mit „36“ den Versuch einer Synthese von Malerei und Literatur, von Bild und Wort, von Zeichen und Bedeutung unternommen: die Integration von Bild und Wort zu einer synästhetischen Formensprache. Wiesauers Haikus verschmelzen nahtlos mit Danners 36 Bildern.

    Kommentar edition S.p.N.LAUB Rottenegg

     

    Leseproben: 

    • Das fehlende Absolute
    • Gelb-welke Blätter
    • Kirschblütenschatten

    gehostet vom Konzeptkünstler Siegfried Holzbauer (https://www.advancedpoetx.eu) auf https://www.advancedpoetx.eu/12/

    Schon in „36“ ging es uns um die Verbindung von geschriebenem Wort und „stehendem Bild“: um das Total der Substanz im Minimal der Form.

    Wir haben damals versucht, die 17-silbrige Haiku-Formvorschrift, die zu größtmöglicher Reduktion und Abstraktion zwingt, mit der „Vorläufigkeit“ einer auratischen Farbgraphik dergestalt zur Einheit zu verschmelzen, daß ein bloß punktuell und andeutungsweise skizzierten Text direkt ins Bild gesetzt/importiert wird.

    Mit dem hier vorliegenden „12“ gehen wir einen anderen Weg, nämlich den einer wechselnden Betrachtungsweise: den des Hin- und Herspringens zwischen Wort- und Bild. Klickt man auf das Bild, erscheint das zugehörige Haiku; klickt man auf das Haiku, erscheint das zugehörige Bild. Auf diese Weise konvergieren die Teile Wort und Bild zu einer synoptischen Einheit, obwohl ein jedes für sich allein steht. „Die Künste konvergieren nur, wo jede ihr immanentes Prinzip rein verfolgt.“  (Theodor W. Adorno, Musikalische Schriften I-III)

     

    Einige Bilder ©

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